Sportkegelclub Rot Weiss Sandhausen

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Aktuelle Saison 2015 / 2016






 
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News:
»» Jan Jacobsen war in Topform
Kegel-Bundesliga: 1073 Kegel beim Eppelheimer 6085:5777-Erfolg gegen SKK Alt-München

Heidelberg. (mir) Der Vollkugelclub Eppelheim marschiert in der Kegel-Bundesliga nach einem 6086:5777-Erfolg gegen den SKK Alt-München weiter vorne weg. Nur die SG Ettlingen und Meister Olympia Mörfelden sind nach drei Spieltagen auch noch verlustpunktfrei.

Eppelheim musste gegen die Münchner aus beruflichen Gründen auf Tobias Lacher verzichten, bei den Gästen fehlten Stephan Petrowitsch und Daniel Seidl. Es war eine einseitige Angelegenheit, weil bei München nur Mario Cekovic mit 1020 Kegeln ein gutes Ergebnis spielte. Bei den Gastgebern scheiterten Lars Ebert und Daniel Aubelj knapp an der Tausendermarke, wobei Aubelj sein Topniveau der ersten beiden Durchgänge (264, 269 Kegel) nicht durchhielt und nur noch 233 und 229 draufspielte. Jürgen Cartharius schaffte immerhin den ersten Tausender. Marlo Bühler, mit 390 bester Abräumer, egalisierte die Zahl von Cartharius.

Nicht mit seiner Leistung zufrieden war Gunther Dittkuhn, der diesmal deutlich unter 1000 blieb. „Hauptsache gewonnen“, war ihm sein Einzelresultat egal. Jan Jacobsen bestätigte seine herausragende Heimform und zeigte drei sehr gute Bahnen (275, 279, 286) und eine mittelprächtige Bahn (243). Mit glänzenden 1073 Kegeln war er mit Abstand Tagesbester. „Die Bahnen waren heute nicht so einfach“, lobte Trainer Matthias Ebert diese Leistung. Ebert hatte an der Vorstellung seines Team gar nichts auszusetzen: „Immerhin waren es wieder fast 6100 Kegel.“

Die Stärkeverhältnisse in Sandhausen sind wieder hergestellt. Gut Holz/Grün-Weiß Sandhausen verlor erwartungsgemäß beim KV Wolfsburg mit 5730:5954, obwohl die Niedersachsen erneut unter 6000 Kegeln blieben und nicht in bester Formation antraten. Bei Sandhausen brachte lediglich Christian Brunner die Konzentration auf die Anlage, mit der ein sehr gutes Ergebnis zu spielen ist. Markus Hermann wusste bei seinem ersten Saisoneinsatz zu gefallen.

Vor dem vorgezogenen Sandhäuser Derby am Tag der Deutschen Einheit zog Rot-Weiß Sandhausen mit 5943:5609 gegen den SKC Monsheim wieder am Ortsrivalen vorbei. Auch ohne den verletzten Dieter Hasenstab, der auch gegen Gut Holz/Grün-Weiß fehlen könnte, ließen sich die Rot-Weißen von den schwachen Gästen nicht überraschen. Ein gutes Erstligadebüt legte David Stephan hin. Er kam von der TG Rimbach aus der Landesliga und landete eher zufällig bei Rot-Weiß. 969 Kegel sind beim ersten Mal aller Ehren wert. Eine starke Vorstellung bot das Sandhäuser Schlusspaar mit Simon Haas und René Zesewitz, die beide fehlerlos blieben.

In der 2. Bundesliga der Männer führt Frei Holz Plankstadt nach dem 5874:5642 gegen Blau-Gelb Nußloch die Tabelle ungeschlagen an. Mit einem Spiel weniger ist auch Frei Holz Eppelheim nach dem 5388:5221 bei der KSG Zweibrücken noch verlustpunktfrei. Der Stolze Kranz Walldorf lag beim 5815:5439-Erfolg bei der TSG Heilbronn schon nach dem Startpaar mit 110 Kegeln vorne. Im Mittelpaar spielte Andreas Sawusch (1008) seinen ersten Tausender im traditionsreichen Walldorfer Trikot.

Das Spitzentrio in der Frauen-Bundesliga gab sich keine Blöße. Die SG Plankstadt setzte ihre Siegesserie nach einiger Mühe mit 2644:2584 in Kelsterbach fort. Der DSKC Eppelheim konnte zwar gegen den KSC Frammersbach nicht rundum überzeugen, siegte aber 2735:2647. Das Starttrio mit Natalie Hafen, Anja Klos und Ulrike Hindenburg überzeugte. Frisch Auf Leimen bezwang Angstgegner KF Obernburg dank einer herausragenden Sabine Baust mit 2701:2620. Auch Vanessa Obländer hatte einen guten Tag. Jennifer Sommer wurde gegen Celina Mahl ausgewechselt.

In der 2. Frauen-Bundesliga übernahm Neuling Alt Heidelberg völlig überraschend die Tabellenspitze. Mit Neuzugang Martina Raab siegten die Heidelbergerinnen gegen Blau-Weiß Sandhausen mit 2804:2562. Alexandra Werchner sorgte mit 506 Kegeln für die Topleistung des Tages. Die Sandhäuserinnen sind nun Letzter.
Region Heidelberg vom Montag, 26. September 2016, Seite 27
»» Momentaufnahme: Gut Holz vor Rot-Weiß
RNZ - Region Heidelberg vom Montag, 19. September 2016



Kegel-Bundesliga: In Sandhausen genießt der Außenseiter eine ungewöhnliche Tabellensituation

Heidelberg. (mir) Für eine weitere Woche darf sich Gut Holz/Grün-Weiß Sandhausen die Nummer eins am Hardtwald nennen. Mit 4:0 Punkten ist der Saisonstart in der Kegel-Bundesliga sehr gut gelungen, so dass das Team vor dem Rivalen Rot-Weiß Sandhausen liegt. Bei GH/GW weiß das jeder als Momentaufnahme richtig einzuschätzen, denn schon in der nächsten Woche wird das nach dem Spiel in Wolfsburg ganz anders aussehen. Doch momentan herrscht Freude.

Auch wegen der besseren Bahnverhältnisse mit höheren Zahlen sind die Akteure in Spiellaune. Das Starttrio mit Tobias Woll, der trotz Entzündung im Knie mit 409 Abräumern auf 1054 Kegel kam, Marco Goldbach, der zu Hause immer besser wird, und Dominik Schulz zeigte, wer Herr im Hause ist. Im Schlusstrio bewährte sich Christian Schneider, der gegen Markus Wingerter nur 20 Kegel abgab.

Rot-Weiß Sandhausen fühlt sich in Gerolsheim pudelwohl. Beim Aufsteiger gewann der Titelkandidat nach Topvorstellung mit 6114:5893. Christian Cunow war mit 1059 Kegeln der Mann des Tages. „Christian hat toll gespielt und 407 abgeräumt“, lobte Vorsitzender Mike Heckmann. Nach anfänglichen Schwächen steigerte sich Sören Busse auf das zweitbeste Resultat von 1025 Kegeln. Simon Haas ist noch nicht wieder in Bestform, aber wie alle Sandhäuser kam auch er über die Tausendermarke.

Mit neuem Bahnrekord siegte der Vollkugelclub Eppelheim mit 6245:5979 bei Bahnfrei Damm.

In der 2. Liga liegen die drei Bundesliga-Absteiger Frei Holz Plankstadt, Fortuna Rodalben und Blau-Gelb Nußloch vorne. Plankstadt besiegte mit einem starken Andreas Tippl die TSG Heilbronn mit 5883:5513. Bei Nußloch war Patrik Nikisch gegen die Reserve von RW Sandhausen (5471:5354) Tagesbester. Die Sandhäuser haben personelle Probleme, zudem sind Jens Auer, Joachim Künzie und Timo Beez außer Form. Der Stolze Kranz Walldorf verlor das Spitzenspiel in Rodalben trotz guter Leistung mit 5727:5767. Bis auf Ivan Kovacic überzeugten alle. Im Schlusspaar entschied Rodalbens Bernd Rohr (1038) die Partie.

Drei kurpfälzische Teams an der Spitze der Frauen-Bundesliga – das gab es lange nicht. Der deutsche Meister SG Plankstadt setzte auch auswärts ein eindeutiges Zeichen seiner Qualität und gewann beim KSC Frammersbach mit 2916:2792. Stefanie Blach überragte mit 554 Kegeln und Einzelbahnrekord. Das Mannschaftsergebnis ist ebenfalls Bahnrekord. Auch dem DSKC Eppelheim ist der Start vortrefflich gelungen. Mit Jana Wittmann in Galaform siegten die Eppelheimerinnen mit 2826:2750. „Das haben wir im Abräumen gewonnen“, freute sich Sirikit Bühler über eine geschlossene Teamleistung.

Bei Frisch Auf Leimen herrscht eitel Sonnenschein über den dritten Platz. Bei ihrem Debüt war Jennifer Sommer mit 437 Kegeln gleich die Beste. Auf sehr schwierigen Bahnen waren die Einzelresultate sehr niedrig. Leimen war im Abräumen klar unterlegen und leistete sich zu viele Fehler, spielte in die Vollen aber so gut, dass es zum Sieg reichte.

In der 2. Bundesliga überrascht Neuling Alt Heidelberg die Konkurrenz. Mit Laura Emmerich und Alexandra Werchner an der Spitze gewann Heidelberg bei der TSG Haßloch mit 2663:2541. Der DSKC Eppelheim II hatte ersatzgeschwächt beim DKC Altlußheim keine Chance und verlor mit 2535:2678. Völlig misslungen ist der Start der SG Hockenheim, das in Ludwigshafen mit 2732:2756 den Kürzeren zog.
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Ein spannender Krimi

Kegel-Bundesliga: Sandhausen verliert mit einem Kegel Differenz

Heidelberg. (mir) Gebannt blicken die Zuschauer auf Kai Münch. Der Sandhäuser hat den letzten Wurf in einer dramatischen Partie zwischen Rot-Weiß und dem deutschen Kegelmeister Olympia Mörfelden. Mit einer Acht würde er Sandhausen den Sieg bringen, ein Siebener die Punkteteilung bedeuten, ein Sechser sein Team ins Tal der Tränen stürzen. Der Polizeikommissar vom Heidelberger Revier Süd läuft an, spielt die linke Gasse – und es fallen sechs Kegel um. Große Enttäuschung bei Sandhausen, das böse Sch-Wort ist überall zu hören. Jubel dagegen bei den Gästen aus Südhessen. Sie müssen dem Kegelgott danken, nachdem sie im Vorjahr an gleicher Stelle mit zwei Kegeln gesiegt hatten.

„Der Glücklichere hat gewonnen“, meinte Sandhausens Vorsitzender Mike Heckmann, als er seine Worte wiedergefunden hatte.

Es war von Beginn an eine Partie auf des Messers Schneide. Die Rot-Weißen hatten sich nach dem Startpaar einen Vorsprung ausgerechnet, doch Dieter Hasenstab konnte die Topform der Vorbereitung nicht bestätigen. Mit 13 Kegeln Rückstand gingen Christian Cunow und Rückkehrer René Zesewitz ins Spiel. Cunow verlor nur unwesentlich gegen Jürgen Fleischer, während Zesewitz mit 372 im Abräumen auf 1023 kam und Holger Liebold 76 Zähler abnahm.

65 Kegel Vorsprung waren verheißungsvoll für Sandhausen, zumal bei den Gästen Dieter Nielsen mit zwei ganz schwachen Durchgängen begann. Stefan Beck dagegen, einer der besten Schlussspieler Deutschlands, spulte mit gewohnter Nervenstärke und stoischer Ruhe sein Pensum herunter und wurde mit 1030 Tagesbester. Kai Münch gab alles gegen ihn und kam auf 1020. Entscheidend war, dass Sören Busse den Schalter nicht umlegen konnte. Trotz null Fehlern räumte er zu wenig ab.

Mit einem überragenden Jan Jacobsen startete der Vollkugelclub Eppelheim erfolgreich und bezwang Aufsteiger Monsheim mit 6291:5783. Das höchste Mannschaftsergebnis des Tages brachte erst einmal die Tabellenführung. Jacobsen spielte auf seiner dritten Bahn 308 Kegel (132 geräumt). Alle sechs Eppelheimer schafften Tausender und unterstrichen ihre Ambitionen.

Zwei ganz wichtige Punkte gab es für Gut Holz/Grün-Weiß Sandhausen beim 5486:5465-Erfolg bei Neuling Neustadt. Der sehr gute Christian Schneider und die am Ende nervenstarken Thomas Grünewald und Christian Brunner brachten die Entscheidung. „So ein Auftakt prägt für die ganze Runde“, jubelte Manager Matthias Biebl.

Fünf der sechs Männer-Zweitligisten aus der Kurpfalz freuten sich über Siege. Frei Holz Plankstadt gewann das Derby bei Rot-Weiß Sandhausen II mit 5607:5298. Auch der zweite Bundesliga-Absteiger Blau-Gelb Nußloch hatte bei der KSG Zweibrücken keine Mühe. Erster Tabellenführer ist der Stolze Kranz Walldorf, der mit einem starken Frank Steffan mit 5669:5641 gegen die Young Boys Karlsruhe siegte.

In der Frauen-Bundesliga bejubelten Frisch Auf Leimen, der DSKC Eppelheim und Meister SG Plankstadt allesamt Erfolge. Leimen schlug einen schwachen Vizemeister Mörfelden mit 2651:2550. Die junge Kira Nießner war beste Leimenerin. Eppelheim schien gegen Obernburg auf der Verliererstraße, doch das Schlusstrio mit Nicole Müller-Stapf, Sirikit Bühler und Jana Wittmanns sorgte für einen 2755:2733-Erfolg. Plankstadt setzte mit der herausragenden Stefanie Blach (547 Kegel) wieder eine Duftmarke und ließ Germania Karlsruhe beim 2906:2808 keine Chance.

Mit 2736:2650 gegen GS Spaichingen hatte Alt Heidelberg in der 2. Bundesliga eine erfolgreiche Premiere. Laura Emmerich, Stephanie Stein und Alexandra Werchner überzeugten. „Dieser Sieg gibt uns Zuversicht“, meinte Manuela Heck.
»» RNZ zum Rundenbeginn

Heißer Dreikampf um die deutsche Kegel-Meisterschaft

Rot-Weiß Sandhausen und der Vollkugelclub Eppelheim wollen Titelträger Olympia Mörfelden entthronen

Von Michael Rappe

Heidelberg. Da sind sich ausnahmsweise einmal alle Experten einig. Die deutsche Kegelmeisterschaft über 200 Wurf wird auch in der kommenden Saison in einem spannenden Dreikampf entschieden. Die kurpfälzischen Traditionsklubs Rot-Weiß Sandhausen und Vollkugelclub Eppelheim möchten den Meister Olympia Mörfelden stürzen. Seit Gründung der Deutschen Classic Kegler-Union (DCU) haben nur diese drei Klubs Titelehren errungen: Rot-Weiß Sandhausen 2013, der VKC Eppelheim 2014 und 2015, Olympia Mörfelden 2016. Vor der fünften Saison der DCU deutet nichts darauf hin, dass sich ein anderer Klub in die Meisterliste eintragen könnte.

Während Eppelheim und Mörfelden am Wochenende unverändert in die Saison gehen, verzeichnet Sandhausen eine spektakuläre Rückkehr. René Zesewitz, einer der besten deutschen Kegler, kehrt nach einem einjährigen Ausflug zu Donauperle Straubing in die 120-Wurf-Bundesliga des DKBC wieder an den Hardtwald zurück. „Klar möchten wir nun um den Meistertitel mitspielen“, gibt Sportwart Jens Auer zu.

Mit Zesewitz wird Sandhausen deutlich stabiler. Falls er seine Tausender-Serien aus den letzten Jahren wiederholt, wird es für die Konkurrenz schwer. Die Rot-Weißen freuen sich auf die neue Saison, auch weil künftig wohl höhere Ergebnisse in der Hardtwaldhalle fallen werden. Durch den Einbau neuer Schlagwände werden die bisher seltenen 6000-er häufiger purzeln, hofft Jens Auer.

Pokalsieger VKC Eppelheim strebt ebenfalls den Titel an. „Es wird keinen klaren Meister geben“, verspricht sich Jan Jacobsen eine ganz spannende Auseinandersetzung. Kegeln sei kein Sport, den man planen könne, so der Routinier. Auch in der Eppelheimer Classic Arena wurden die Bahnen erneuert, sie bekamen neue Laufflächen. Erst einmal eine Umstellung für alle, auch das heimische Team. „Wir wollen Platz eins“, gibt sich Jürgen Cartharius, einer drei VKC-Sportwarte, nach dem verpassten Titel-Hattrick erfolgshungrig. Zu beachten seien die heimstarken Teams der SG Ettlingen und des KV Wolfsburg, die aber auswärts nie Bäume ausgerissen haben.

Die Frauen-Bundesliga wurde auf zehn Mannschaften reduziert. Das verspricht einen noch heißeren Kampf um die Plätze. Die Meisterschaft dürfte nur über Triple-Gewinner SG BW/GH Plankstadt gehen. Das Team bleibt unverändert und ist gerade zu Hause kaum zu schlagen. Konkurrent KSC Mörfelden muss ohne die Leistungsträgerinnen Alina Dollheimer und Ricarda Kessler auskommen. Das ruft den DSKC Eppelheim auf den Plan. „Wir wollen auf jeden Fall einen Treppchenplatz“, meinte DSKC-Leistungsträgerin Natalie Hafen. Eine Zitterpartie um den Ligaverbleib wie im Vorjahr soll es keinesfalls wieder geben. „Ich denke, wir sind gefestigter“, sagte Hafen. Zu den Konkurrenten um Platz zwei oder drei zählt sie die KF Obernburg und Germania Karlsruhe.

Frisch Auf Leimen, wie Eppelheim ohne personelle Veränderungen, hofft auf einen Platz im oberen Mittelfeld. Das wird nicht zuletzt davon abhängen, wie oft die junge Mutter Vanessa Obländer in der Hinrunde spielen kann. „Mit den Aufsteigern Ettlingen und Kelsterbach ist die Leistungsdichte noch größer geworden, deshalb erwarten wir eine sehr ausgeglichene Liga“, blickte Carmen Nimis-Nießner voraus.

Nach dem Abstieg von Frei Holz Plankstadt und Blau-Gelb Nußloch aus der Männer-Bundesliga tummeln sich in der 2. Bundesliga gleich sechs kurpfälzische Klubs. Plankstadt, Frei Holz Eppelheim und der Stolze Kranz Walldorf wollen um die Aufstiegsplätze mitspielen.

In der 2. Bundesliga der Frauen strebt die Reserve des DSKC Eppelheim II die Meisterschaft an. Die SG DKC/KSC Hockenheim dürfte ebenfalls vorne mitspielen, und auch Neuling DKC Alt-Heidelberg wird eine gute Rolle zugetraut.
»» DCU Pokal
Bericht über das DCU Pokal Wochenende in Ettlingen

Am 15. und 16. Juni fand im Kegelcenter in Ettlingen das DCU Pokalwochenende 2016 statt. Namhafte Clubs waren in Baden vertreten.
Teilnehmende Mannschaften waren: Olympia Mörfelden, VKC Eppelheim, RW Sandhausen, FH Plankstadt, SKV Hainhausen, SKC Monsheim, SV Lauscha, SV Geraberg

Wir fuhren mit etwas gemischten Gefühlen nach Ettlingen, da wir nicht auf alle Spieler zurückgreifen konnten. Im Pokal wird ja bekanntlich über die kurze Wurfdistanz gespielt (100 Wurf) und die Ettlinger Bahnen sind eine der fallträchtigsten Anlagen in Deutschland. Also packten Mike, Chris, Simon, Sören und Thomas ihre Sporttaschen, um die Farben von Rot-Weiss in Ettlingen würdig zu vertreten.
Der Modus für den Samstag sah vor, das man unter die ersten 4 Mannschaften landen musste, um am Sonntag die Startberechtigung zu haben.
Für uns eröffnete Simon, der gleich auf der 1. Bahn die 290 Holz aufleuchten lies. Über 249 im 2. Durchgang, kam er auf hervorragende 539 Holz. An 2. Position schickten wir Mike ins Rennen um die Qualifikation fürs Finale. Mit etwas Problemen mit der Kugelführung erzielte er sehr gute 485 Holz. Chris war unser vorletzter Starter und er fällte 482 Holz.
Somit war der Zwischenstand nach 3 Startern:
1. VKC Eppelheim
2. Olympia Mörfelden
3. SKV Hainhausen
4. FH Plankstadt
5. RW Sandhausen
Wir mussten also eine Schippe drauflegen, um den Einzug ins Finale zu schaffen. Die Hoffnungen lagen jetzt auf Sören, der es als letzter Starter, die nötigen Holz aufholen musste. Mit dem Schlussspieler von FH Plankstadt kämpfte er um Platz 4. Am Ende reichte es ganz knapp. Mit 489 Holz und dem Gesamtergebnis von 1995 Holz errangen wir am Samstag den 4. Platz. Mit ins Finale zogen VKC Eppelheim, Olympia Mörfelden und SKV Hainhausen.

Am Sonntag gingen wir in unveränderter Reihenfolge auf die Bahnen. Startspieler waren Simon und Mike. Beide erwischten eine super 1. Bahn. Jeweils über 260 Holz zeigte die Ergebnistafel. Auf der 2. Bahn brannte Simon dann ein Feuerwerk ab. Mit exakt 300 Holz kam er auf den neuen deutschen Rekord von 562 Holz. Mike hingegen kämpfte immer mehr mit dem Kugelmaterial. Sein Ergebnis am Ende von 509 Holz, war aller Ehren wert. Plötzlich war die Chance da, den 2. Pokalsieg nach Sandhausen zu holen. Mit 2071 zur Halbzeit führten wir vor Eppelheim, Mörfelden und Hainhausen.
Jetzt lag es an Chris und Sören, die Überraschung perfekt zu machen. Doch Eppelheim hatte in Jan Jacobsen den Spieler des Tages. Er überbot den deutschen Rekord von Simon und schraubte ihn auf sagenhafte 581 Holz (316 angerissen). Gegen dieses Brett konnten Chris und Sören am Ende nichts ausrichten. Chris spielte starke 491 und Sören 518. So mussten sich die Mannen um Mike Heckmann mit dem 2. Platz zufrieden geben. Unter den gegebenen Umständen war es ein erfolgreiches Wochenende und mit der Silbermedaille haben die Rot-Weissen den Satz (Gold, Silber und Bronze) im Pokalwettbewerb komplett.




 
1. Spieltag 24.09.2016
RWS 1 - Monsheim
RWS 2 - SKC Hugsweier
RWS 3 - SKC FH Eppelheim 2
5943 - 5609
5565 - 5295
5045 - 5334
Nächster Spieltag 03.10.2016

GH/GW Sandhausen - RWS 1
RWS 2
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